Vieles, was Sie über das Thema Naturheilkunde wissen möchten bzw. Fragen, die immer wieder auftauchen.
Was genau ist Naturheilkunde?
Naturheilkunde oder natürliche Heilkunde ist die älteste Medizin überhaupt, verwurzelt in jahrtausende alter Heiltradition des Persischen Reiches, des ägyptischen Reiches, der arabischen Medizin, des indischen Ayurveda, der traditionellen japanischen oder chinesischen Medizin, kurz TCM. Der berühmteste Vertreter der Antike ist Hippokrates von Kos (ca. 460 BC - 374 BC), dessen Heilansatz Vis medicatrix naturae, die Heilkraft der Natur, auch den heutigen Grundsatz der Naturheilkunde darstellt. Die heutige Naturheilkunde ist das Ergebnis all dieser unterschiedlichen Einflüsse. Daher sind die Therapieformen auch so vielseitig. Ihnen allen gemeinsam sind jedoch folgende Grundsätze: Der Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbstheilung. Diese wird angeregt durch äussere natürliche Reize wie Wasser, Temperatur, Licht oder Luft, durch den Einsatz von Heilpflanzen, bestimmten Nahrungsmitteln, gezielter Bewegung und vieles mehr. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit, bestehend aus seinem Körper, Geist, Seele, Entwicklung, Ernährung, Gewohnheiten und äusserem Umfeld wahrgenommen. Zu den Therapieformen der Naturheilkunde gehören mehrere hundert Varianten, z.Bsp. Ayurveda, Akupunktur, Aschner Verfahren, usw. Alleine ein Aufzählen würde ganze Seiten füllen. Alle haben jedoch zum Ziel, den Gesundheitszustand auf natürliche Weise zu optimieren, um es einmal zeitgemäss auszudrücken.
Was können Sie von einem Heilpraktiker erwarten?
Neben den Ärzten sind Heilpraktiker die einzigen Therapeuten nach Deutschem Recht, die Diagnosen stellen und Krankheiten behandeln dürfen. Nach einer grundmedizinischen und naturheilkundlichen Ausbildung, die in einer amtlichen Prüfung kulmuliert, spezialisiert sich jeder Heilpraktiker auf eine oder mehrere Therapieformen oder Erkrankungen. Je nach Spezialgebiet wird sich jedoch jeder Heilpraktiker so viel Zeit wie nötig nehmen, um Sie und Ihre Beschwerden in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Hierbei sind neben der Krankheitsgeschichte und Lebensgewohnheiten verschiedene Diagnoseverfahren einsetzbar. Ein Heilpraktiker wird immer einen Patienten an einen Arzt verweisen, wenn er dies als richtig erachtet bzw. rechtlich erforderlich ist, wie zum Beispiel bei akuten Notfaellen, bzw. wenn weiterführende schulmedizinische Untersuchungen erforderlich sind. Der Heilpraktiker versteht sich als Partner der Schulmedizin im Gesundheitssystem.
Ist Naturheilkunde nicht das gleiche wie Homöopathie?
Nein, die Homöopathie ist nur ein Untergebiet der Naturheilkunde und basiert ausschliesslich auf dem Similis similibus curantur - (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) Prinzip nach Samuel Hahnemann. Typischerweise werden kleine Kügelchen (Globuli) verabreicht.
Wer profitiert von einer naturheilkundlichen Behandlung?
Prinzipiell jeder, der an einer chronischen Erkrankung leidet. Hauptsächlich sind dies
Allergien
Erkrankungen des Bewegungsapparates
Migräne
chronische Hauterkrankungen
Erschöpfungszustände
chronische Infekte
Störungen des Verdauungstraktes
chronischer Bluthochdruck
Venenerkrankungen
Unfruchtbarkeit
Störungen der Libido u.a.
Weiterhin profitieren alle von vorsorglichen Massnahmen, um gar nicht erst gravierende Stoerungen aufkommen zu lassen. Siehe auch den Punkt "Ayudate - Gesundheitstrainings".
Welche Therapieformen wende ich in meiner Praxis an?
In meiner Praxis wende ich je nach Beschwerden meist eine Kombination verschiedener Therapieformen an. Dies können unter anderem die Eigenbluttherapie sein, Enzymtherapie, Orthomolekulare Therapie, Phytotherapie, Akupunktur und/oder die Dorn-Breussmethode, um nur einige zu nennen. Weiterhin gehen die meisten Genesungsprozesse einher mit einer aktiven Mitarbeit meiner Schützlinge. Ich verstehe mich als Initiator und Begleiter des Heilungsprozesses. Die aktive Teilnahme des Patienten ist eine Grundvoraussetzung für eine mögliche Genesung.
Für wen ist eine naturheilkundliche Therapie ungeeignet?
Grundsätzlich für medizinische Notfälle, ansteckende Erkrankungen, sowie hoch akute Zustände. Weiterhin für Menschen, die sich eine schnelle Linderung versprechen. Ein Prozess, der sich über Jahre entwickelt hat, kann nicht über Nacht verschwinden. Die eigenen Heilungsprozesse benötigen individuell unterschiedlich viel Zeit und Geduld. Dies bedeutet nicht, dass eine schnelle Linderung nicht erfolgen kann, aber davon sollte man nie ausgehen.
Was erwartet mich in einer typischen Besprechungsstunde?
Es gibt keine typische Besprechungsstunde, da jeder Mensch und jede Krankheitsentstehung einzigartig ist. Es gibt jedoch immer eine sogenannte Erstanamnese, welche ca. eine Stunde oder mehr dauert. Hierbei mache ich mir ein genaues Bild über Sie, ihre Krankheitsgeschichte, Ihr soziales und berufliches Umfeld, ihre aktuellen Beschwerden, Ihre Gewohnheiten und vieles mehr, was Sie mir noch erzählen möchten. Diese Erststunde ist von herausragender Bedeutung, um Ihre Therapie darauf aufbauen zu können, und natürlich auch, um sich gegenseitig kennenzulernen. Bei einem Folgetermin wird der Therapieplan gemeinsam besprochen, um zu ermöglichen, dass Sie sich auch damit wohl fühlen und diesen auch einhalten können. Es liegt mir am Herzen, dass Sie sich in meiner Praxis wohlfühlen.
Wie teuer ist eine Erstberatung?
Ein kurze telefonische Erstberatung ist gratis. Sie dient der groben Einschätzung, ob und wie ich Ihnen helfen kann. Die darauffolgenden Termine werden auf Stundenbasis bzw. nach jeweiliger Behandlung abgerechnet. Eine Erstanamnese kostet zwischen 90 und 120 Euro.
Erstattet meine Versicherung die Behandlungskosten?
Die meisten privaten Versicherungen übernehmen die Behandlungskosten oder einen Teil davon gemäss der Gebührenordnung für Heilpraktiker. Ebenso können die Behandlungskosten über die Beihilfe erstattet werden.
Haben Sie noch Fragen? Schicken Sie mir doch eine e-mail unter info@naturheilkundeosnabrueck.com
Disclaimer: Ich uebernehme keinerlei Haftung fuer Inhalt und Richtigkeit hier getroffener Aussagen. Diese dienen ausschliesslich der Orientierung, und sind von Fall zu Fall zu entscheiden.
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